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Jerry Burns wegen Mordes an Michelle Martinko zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt

CEDAR RAPIDS, Iowa (KCRG) – Jerry Burns wurde am Freitag wegen Mordes an der 18-jährigen Michelle Martinko zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt Dezember 1979.

Seine Anwälte beantragten einen neuen Prozess auf der Grundlage neuer Beweise, der Richter lehnte diesen Antrag ab. Burns muss auch 150.000 Dollar an das Anwesen von Martinko zahlen.

John Stonebraker, Martinkos Schwager, erklärte in einem Video: „Es hilft zu wissen, dass sein Leben eine traurige kleine Zelle sein wird. Und dass Mr. Burns niemals die reiche, frisch gepflügte Erde von Delaware County riechen wird.“ Er fügte später hinzu: „Janelle und ich sind auf andere Weise dankbar. Wir sind dankbar, dass sie so hart gekämpft hat. Michelle spielte eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung ihres eigenen Mörders. Die Wunden an der Hand zeigen es. Sie kämpfte so hart, dass sie das Messer des Mörders ablenken konnte, so dass er sich selbst erstach und das Blut zurückließ, das ihn gefangen hatte. Auf sehr reale Weise wurde Michelle ihre eigene beste Zeugin. Trotzdem war Mr. Jerry Burns klug genug, 39 Jahre Freiheit zu stehlen, die er nicht verdient hatte, und er weiß es.“

Jerry Burns wurde am Montag, den 24.Februar 2020, von der Jury des Mordes ersten Grades für schuldig befunden. Die Verurteilung war ursprünglich für April geplant, verzögerte sich jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Das Urteil im Prozess gegen Jerry Burns wurde am selben Tag gefällt, an dem die Beratungen im Prozess begannen und nur etwa drei Stunden dauerten. Die Staatsanwaltschaft bewies einer Jury, dass Burns Martinko mehrmals im Auto ihrer Familie vor der Westdale Mall erstochen hatte. Die Ermittler verwendeten DNA, die am Tatort gesammelt wurde, und dann Jahrzehnte später aus einem Strohhalm, den Burns in einem Restaurant weggeworfen hatte, um Burns mit dem Verbrechen zu verbinden. Er wurde im Dezember 2018 am Todestag des Martinko verhaftet.

Am Freitag, den 21. Februar, forderte Burns ‚Anwalt ein Fehlverfahren, nachdem ein Staatsanwalt den Zeugen gefragt hatte, ob es Burns ‚Blut sei, das ihn mit dem Tatort verbinde. Sein Anwalt argumentierte, die Staatsanwaltschaft hätte nicht definitiv sagen sollen, dass es Burns ‚Blut war. Dieser Antrag wurde vom Richter abgelehnt.